In diesem Bereich haben wir verschiedene Schwerpunkte. Wir montieren Kurzliner in Rohrquerschnitten von DN 100 bis DN 800. In diesem Bereich geht es um die punktuelle Sanierung von Schadstellen bis zu einer Länge von bis zu 2.500 mm/Schaden, beispielsweise bei Schäden an einzelnen Muffen. Außerdem eignen sich Kurzliner hervorragend zum Verschließen einzelner Abzweige z.B. bei Fehlanschlüssen.

Hier wird wahlweise, je nach Schadensbild, mit speziell entwickelten V4A-Edelstahl-Manschetten (500 mm Länge) oder GFK- bzw. ECR-Glas-Gewebematten (ca. 500 - 2.500 mm) saniert. Die Manschetten werden mit Hilfe eines Montagegerätes und einer TV-Kamera an der zu sanierenden Stelle positioniert. Bei normalem Wasseranfall im Kanal ist eine Wasserhaltung nicht notwendig.

Bei längeren Sanierungsstrecken montieren wir Inliner. Hier wird in das jeweilige Altrohr ein mit speziellen Harzen getränkter Filzschlauch inversiert. Dieser bildet nach vollständiger Aushärtung ein eigenständiges, muffenloses neues Kunststoffrohr. Die Aushärtungszeit ist abhängig vom verwendeten Material und örtlichen Gegebenheiten. In jedem Fall ist die sanierte Leitung am gleichen Tag wieder zu nutzen. Je nach Anforderung und Nutzungsart des Kanals stehen hier verschiedene Inlinermaterialien zur Verfügung.

Falls sich an den sanierten Leitungen Zuläufe befinden, werden diese vor Einbringen des Inliners genauestens eingemessen und nach Aushärtung des Liners mit einem speziellen Fräser wieder geöffnet.

Die Vorteile dieser Systeme bestehen darin, dass keinerlei Tiefbauarbeiten erforderlich sind. Durch diese Systeme können die Kosten für Kanalsanierungen erheblich gesenkt werden. Die eingesetzten Materialien sind langlebig, chemikalienbeständig und umweltfreundlich und lassen sich problemlos über den Restmüll entsorgen.